KIT-Kompakt - Ausgabe 01/2011
UNSERE THEMEN:
1. KIT baut Beteiligungen weiter aus
Die Teilhabe an der KIC InnoEnergy SE ist die 13. Unternehmensbeteiligung des KIT.
2. Wirtschaftsminister Pfister besucht das KIT
3. KIT auf international wichtigster Wissenschaftsmesse vertreten
KIT baut Beteiligungen weiter aus
Mit der Unterzeichnung notarieller Urkunden haben die KIT-Präsidenten Professor Dr. Eberhard Umbach und Professor Dr. Horst Hippler die neueste Unternehmensbeteiligung des KIT an der KIC InnoEnergy SE auf den Weg gebracht. Die KIC InnoEnergy SE ist eine von der Knowledge and Innovation Community gegründete Europäische Gesellschaft (Societas Europae). Sie soll künftig als Holding für sechs weitere Gesellschaften in Frankreich, Benelux, Deutschland, Spanien, Polen und Schweden fungieren. Die vom European Institute of Innovation and Technology (EIT) geförderte KIC InnoEnergy verbindet Forschung, Lehre und Innovation, um den Technologietransfer zu beschleunigen und ein nachhaltiges Energiesystem für Europa zu schaffen. Sie setzt sich zusammen aus 30 europäischen Partnern aus Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Business Schools. Die Koordination des Aufbaus von KIC InnoEnergy liegt beim KIT. Die Teilhabe des KIT an der KIC InnoEnergy SE ist die 13. Unternehmensbeteiligung des KIT.
Wirtschaftsminister Pfister besucht das KIT
Der baden-württembergische Wirtschaftminister Ernst Pfister wird am Montag, 31. Januar von 16:30 bis 17:30 Uhr zu einem Besuch ans Karlsruher Institut für Technologie (KIT) kommen, um sich über die Energieforschung zu informieren. Professor Hans-Jörg Bauer, Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Energie, wird über ausgewählte Arbeitsgebiete des Zentrums berichten, das mit mehr als 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 60 Instituten eines der größten Energieforschungseinrichtungen Europas ist. Im Mittelpunkt des Ministerbesuchs steht das Thema Energiespeicherung. Ein weiteres Thema wird das renommierte Projekt KIC-InnoEnergy sein, in dem 35 Partner aus Unternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Business Schools antreten, um für Europa ein nachhaltiges Energiesystem zu schaffen. Den Aufbau von KIC InnoEnergy koordiniert das KIT. Der Besuchsprogramm startet mit der Besichtigung der bioliq®-Anlage am Campus Nord des KIT. Die bioliq®-Anlage erlaubt es, aus Stroh und anderen biogenen Reststoffen umweltfreundlichen Biokraftstoff der zweiten Generation zu erzeugen.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen. (Informationen zum Ort und Anmeldung unter 0721 608 47414 sowie unter pressestelle ∂does-not-exist.kit edu)
KIT auf international wichtigster Wissenschaftsmesse vertreten
Die American Association for the Advancement of Science (AAAS) ist die weltweit größte wissenschaftliche Gesellschaft. Jedes Jahr versammelt AAAS tausende Forscher und Hochschulvertreter aus aller Welt zu einer internationalen Konferenz und Messe rund um die Themen Wissenschaft, Technologie und Bildung. Gastgeber vom 17. bis zum 21. Februar ist in diesem Jahr Washington D.C. Das KIT gibt am Stand des Landes Baden-Württemberg Einblicke in seine Forschungsarbeit. Vorgestellt wird unter anderem ein System, das bereits 2010 auf der CeBIT für Furore gesorgt hat: Informatiker am KIT arbeiten an einer Methode, lautlos zu sprechen und doch verstanden zu werden. Möglich machen dies so genannte „Silent Speech Interfaces“. Sie erkennen und verarbeiten lautlos gesprochene Sprache, indem sie die elektrische Aktivität der Artikulationsmuskeln erfassen und interpretieren. Die erkannte Sprache kann dann als Text ausgegeben werden.
http://www.aaas.org/meetings/#bits_n_ships
http://www.pkm.kit.edu/kit_experten_1362.php
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung – Lehre – Innovation in einem Wissensdreieck.